Schock für Bautzner Politiker – NPD stellt Marco Wruck als Direktkandidaten für die Bundestagwahl auf

Ein Schock für die etablierten Politiker in Bautzen. Nach ständigen Skandalen in der Vergangenheit [1] stellt die Bautzner NPD Marco Wruck als Direktkandidaten für die Bundestagwahl im Wahlkreis 156 auf. Nun fehlen dem NPD Kreisvorsitzenden lediglich 200 Unterschriften, um auf dem Wahlzettel zu stehen. Wruck kündigt an, umgehend mit Sammlung der benötigten Unterschriften zu beginnen.

Pressemitteilung der NPD Bautzen

Marco Wruck erklärte zu seiner Wahl:

„Ich freue mich auf die Herausforderung der nächsten Monate bis zur Bundestagswahl, die ich auch dazu nutzen möchte, mich – als noch relativ neues Gesicht der NPD im Landkreis Bautzen – den Bürgern vorzustellen und zu zeigen, dass die NPD vor Ort aktiv und eine Partei zum ,Anfassen‘ ist. Dazu werde ich sowohl die nun umgehend beginnende Sammlung der Unterstützungsunterschriften als auch den eigentlichen Wahlkampf nutzen.

Mir ist es wichtig, klare Kante zu zeigen und dabei weiterhin, ohne Berührungsängste, offen für Gespräche mit denjenigen zu sein, die zum ernsthaften Dialog bereit sind. Meine Positionen habe ich bereits in der Vergangenheit mehrfach deutlich gemacht: Das politische Puppentheater im Berliner Regierungszirkus muss beendet und die Überfremdung gestoppt werden. Unser Landkreis braucht klare Regeln und Konsequenzen im Umgang mit sogenannten Flüchtlingen, denn gerade die Vorgänge in der Bautzner Innenstadt im Herbst letzten Jahres haben gezeigt, wie wichtig eine harte Hand gegenüber diesem Klientel ist. Wer sein Gastrecht derart missbraucht, hat in Deutschland nichts zu suchen und muss umgehend ausgewiesen werden.

Ich werde den Verantwortlichen genau auf die Finger schauen und mich vor allem für diejenigen Bürger unseres Landkreises einsetzen, die von der sozialen Schieflage durch die Bevorteilung von sogenannten Asylbewerbern betroffen sind. Deutsches Geld muss zuerst für deutsche Interessen eingesetzt werden, dies sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein!“

 

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Marco Wruck (NPD) fordert ein Ende des politischen „Puppentheaters“ in Bautzen

Gestern veröffentlichte Wruck (NPD) auf seiner Facebookpräsenz einen Artikel, in welchem er das sofortige „Ende des Puppentheaters“ fordert.

Viele Worte – Keine Taten

Oberbürgermeister Alexander Ahrens muss weg

Mit diesem provozierenden Beitrag macht Wruck darauf aufmerksam, dass auch nach den Ausschreitungen im September keine Veränderungen in Bautzen spürbar sind.

Die Ankündigung eines Streetworkers, eines Jugendclubs ab 2018 und eine verstärkte Polizeipräsenz reichen nicht aus, um die Lage in der Stadt zu verbessern. Es müssen weitere Sofortmaßnahmen folgen!

Wruck hat bereits mehrfach Forderungen nach altersgerechten Ausgangszeiten und ein Alkoholverbot für sogenannte UMAs (Unbegleitete Minderjährige Asylbewerber) verlauten lassen.

Das bisherige Puppentheater muss beendet werden. Entweder Herr Ahrens führt Veränderungen herbei oder muss durch einen echten Politiker ersetzt werden.

Mit dieser Aussage verweist Wruck auf die Unerfahrenheit des Oberbürgermeisters. Ahrens ist erst seit eineinhalb Jahren Oberbürgermeister der Stadt Bautzen. (vorab Volljurist)

Bautzen – DIE LINKE erneuert Kritik an Landrat und Oberbürgermeister

Vor wenigen Tagen wurden Mitglieder der Linksjugend in Bautzen von anscheinend „vermummten Neonazis“ attackiert. Heiko Kosel veröffentlichte deshalb über das BPP folgende Erklärung.

Heiko Kosel, Bautzener Landtagsabgeordneter der Linksfraktion, erklärt:

Die Gespräche des Bautzener Landrats Michael Harig (CDU) und des Bautzener Oberbürgermeisters Alexander Ahrens mit Vertretern der extremen Rechten haben nichts gebracht. Das beweist dieser Vorfall zur Genüge. Kein Mitglied der rechten Szene von Bautzen kann für Gewaltfreiheit garantieren. Das Hoffen auf Diplomatie ist gescheitert. Die unberechenbare Aggression der Nazis richtet sich nicht nur gegen Ausländer, sondern gegen alle, die anders denken, aussehen, lieben oder sprechen. Es ist an der Zeit, dass sich die „Mitte der Stadtgesellschaft“ in Bautzen stärker gegen die Nazistrukturen in unserer Stadt engagiert.

Der Kreisvorsitzende der NPD, Marco Wruck, welcher seit Wochen von verschiedenen Medien als Wortführer der rechten Szene denuziert wird, hat sich zum „Schnellschuß“ der Linken geäußert:

In der Demokratie muss es möglich sein, ein konstruktives Gespräch unter Vertretern unterschiedlicher politischer Auffassungen zu führen, so wie ich es mit dem Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens  und Landrat Michael Harig geführt habe, deshalb werde ich im Interesse unserer Bürger weiterhin den Kontakt zu den Verantwortlichen des Kreises und der Stadt aufrechterhalten.

Ich möchte betonen, dass hier bisher keine Täter ermittelt wurden. Weiter verweise ich auf den Pressebericht der Polizei Bautzen. Demnach waren mehrere alkoholisierte Linke in der Innenstadt und haben „rumgepöbelt“. Das dieses Fehlverhalten letztendlich zur Eskalation geführt hat, wird von Herrn Kosel nicht erwähnt.